
Was heißt denn eigentlich „CAS-Taschenrechner“…?
Haben Sie sich auch schon mal gefragt, was es mit den sogenannten CAS Taschenrechnern auf sich hat? Da sind Sie ganz sicher nicht alleine!
Die allermeisten von Ihnen kennen die gewöhnlichen Taschenrechner, die schnell ein paar Zahlen addieren, multiplizieren, dividieren, oder auch mal einen kleinen Prozentsatz ausrechnen können. In den 70er Jahren waren diese kleinen Geräte eine kleine Revolution, heutzutage hat jedes Smartphone eine kleine Rechenfunktion integriert.
Doch was bedeutet denn nun dieser kleine CAS-Zusatz? CAS steht für Computeralgebrasystem – und dieses kann weitaus mehr, als nur mit einfachen Zahlen zu jonglieren. Ein Computeralgebrasystem ist sozusagen ein Taschenrechner mit ziemlich viel Grips im Gehirn, denn das System kann durchaus mitdenken und löst z.B. auch Gleichungen mit Parametern, kann Ableitungen und Stammfunktionen bilden und natürlich auch Graphen plotten.
In den 90er und 2000er Jahren wurden immer mehr Funktionalitäten in diese kleinen Mini-Computer eingebaut, von Lösungsansätzen für Matrizen über Regressionsansätze bis hin zu eigenen Programmiersprachen – für die Verständlichkeit der mathematischen Grundlagen war dies jedoch nicht immer sonderlich hilfreich.
Tatsächlich geht der Trend wieder „back to the roots“, denn moderne CAS Taschenrechner sind gar keine physischen „Handheld-Geräte“, wie sie so schön genannt werden, sondern schlanke Apps, die von Jugendlichen so selbstverständlich bedient werden können wie das Bearbeiten ihres neuesten Videos oder Einstellen des Bild-Filters. Programmierbar müssen CAS Taschenrechner heutzutage gar nicht mehr sein (und dürfen es wohl bald auch, zumindest im Abitur, sowieso nicht) – Informatik als Fach hat schon längst Einzug in die Schulen gefunden und zahlreiche Tools, von bekannten Klemmbausteinherstellern bis hin zu lustigen Programmierspielen mit verrückten Hasen im Weltraum, erlauben einen spielerischen, didaktisch hochwertigen und umfangreichen Zugang zum Erlernen von Programmierkonzepten.
Aber was zeichnet ein Computeralgebrasystem denn aus, wenn es gar nicht um die Programmierung geht? Das hier sind die wichtigsten Eigenschaften:
- Algebraische Auswertung von Ausdrücken: Ein CAS erlaubt auch die Lösung von Gleichungen mit Parametern, also z.B. x^2+px+q=0 (genau – das Ergebnis ist die bekannte p-q-Formel!).
- Ableitungsterme: ein CAS kann auch exakte Ableitungsterme bestimmen und nicht nur die numerischen Ableitungswerte an einer Stelle.
- Integrale und Stammfunktionen: ein CAS kann auch Stammfunktionen angeben und die Integrale somit algebraisch berechnen, nicht nur durch numerische Approximationsverfahren.
- Matrizenrechnung: ein CAS kann auch mit Matrizen und Vektoren rechnen
- Funktionenplotter: mit einem CAS können Funktionen geplottet werden.
Natürlich gibt es häufig noch viele zusätzliche Funktionen, von denen manche auch in der Schule gar nicht wirklich gebraucht werden.
Da bieten eigens für den Schulgebrauch konzipierte Taschenrechner-Apps wie CASeasy+ deutliche Vorteile:
- Intuitive Bedienung
- Deutlicher Preisvorteil
- Auf den Schulbedarf abgestimmter Funktionsumfang
- Mathematisch korrekte und sprechende Schreibweise
- Übersichtliche Darstellung auf dem Tabletscreen
- Es wird kein extra Gerät benötigt
Sie möchten sich selbst ein Bild davon machen? Dann werfen Sie doch gleich einen Blick auf die Produktwebseite oder die Tutorials und freuen Sie sich über den einen intuitiv bedienbaren CAS-Taschenrechner!